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#nächstenliebe 2.0


Ziel der Initiative

Mit der Einführung der Elektronischen Patientenakte (EPA) setzt der Katholische Hospitalverbund Hellweg in seinen 3 Krankenhäusern die häufig geforderte Digitalisierung im Gesundheitswesen frühzeitig und flächendeckend um. Ziele sind im Sinne unserer Patienten eine hohe Sicherheit (durch Interaktionschecks, Klarheit von Informationen, Prüfung von Kontraindikationen von Medikationsanordnungen u.a.), zügige Behandlungsprozesse sowie viele Vorteile für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Zugriffsmöglichkeit auf die Patientendaten/-Akte unabhängig von Raum und Zeit. Durch ein selbst entwickeltes Visitencockpit besteht eine sehr übersichtliche Oberfläche, die einen schnellen Zugriff auf Befunde und Bilder (CT, EKG u. ä.) zulässt. Gemeinsam mit der Ethikgruppe (im Marienkrankenhaus Soest) wurde der Blick auf den Patientenwillen gerichtet. So sollen in der EPA deutlich therapiebegrenzende oder lebenserhaltende Maßnahmen wie Reanimation ja oder nein („Do not reanimate“), Vermeidung von bestimmten Medikamenten, Gabe von Sondennahrung in einem eigens entwickelten Bogen dokumentiert werden.

Beschreibung der Initiative
Vor Echt-Einführung der EPA wurden die Mitarbeiter in einer Befragung und ausführlichen Praxis-Tests in die Auswahl der neuen Visitenwagen einbezogen. Am 1. März 2018 wurde um 8:00 Uhr der Schalter umgelegt: Im Mariannen-Hospital Werl begann die Pilotphase für die EPA im Hospitalverbund. Nach erfolgreichen 3 Monaten Pilotierungs- und Überprüfungsphase startete der Roll-out im Marienkrankenhaus Soest und im Katharinen-Hospital Unna. Neue, speziell ausgestattete Visitenwagen waren für alle Krankenhäuser angeschafft (= Abschied von der „Papier-Kurve“), WALN wurde flächendeckend ausgebaut, Investitionen in Cyber-Security wurden getätigt. Zahlreiche Mitarbeiter waren als Key-User geschult. Sie unterstützen MA innerhalb des Hauses in der Einführungsphase sowie über die Krankenhäuser hinweg in den jeweils anderen Einrichtungen. Regelmäßige Key-User-Treffen laufen weiter, um Optimierungen zu ermöglichen. Über den Träger

Drei Krankenhäuser, zwei Wohn- und Pflegeheime, ein Hospiz, eine Servicegesellschaft für Logistik und zentrale Dienste sowie ein MVZ bilden den Katholischen Hospitalverbund Hellweg. Hinzu kommt eine große Schule für Gesundheitsberufe mit mehr als 500 Ausbildungsplätzen. Alle rund 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich in hohem Maße fachlich und persönlich in unseren Häusern und ermöglichen deshalb Medizin, Pflege und Betreuung auf höchstem Niveau.

Katholischer Hospitalverbund Hellweg

Obere Husemannstraße 2
59423 Unna
k.riedel@hospitalverbund.de
http://www.hospitalverbund.de
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