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katholisch. menschlich. digital.

Eine Initiative des Katholischen Krankenhausverband Deutschlands e.V.

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Der kkvd Sozialpreis


Der kkvd Sozialpreis soll das hohe christliche und soziale Engagement der katholischen Kliniken honorieren. Mit der Ausschreibung will der kkvd seine Mitglieder darin bestärken, ihren christlichen Auftrag umfassend wahrzunehmen und sich weiterhin neben den ureigenen Aufgaben eines Krankenhauses in besonderem Maße um die Menschen sowie deren Umfeld zu kümmern.

Teilnahmebedingungen

Vorwort des Vorsitzenden


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen in den katholischen Kliniken,

Digitalisierung ist das allseits bestimmende Schlagwort – auch im Krankenhausbereich. Wenn es fällt, dann geht es oft um Chancen, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Robotik kann das Personal entlasten und Künstliche Intelligenz die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten verbessern. Doch die neuen technischen Möglichkeiten verändern auch den Alltag von Patienten und Mitarbeitenden – wie Menschen miteinander kommunizieren und wie sie sich begegnen.

Auch die diesjährige Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes „Sozial braucht digital“ rückt solche Aspekte in den Fokus. Mit dem kkvd Sozialpreis 2019 wollen wir katholische Kliniken würdigen, die bei der digitalen Transformation gezielt den Menschen im Blick haben. Das können digitale Projekte sein, die den Patientenaufenthalt angenehmer gestalten, die Arbeitsprozesse des Klinikpersonals erleichtern, die Qualität der Versorgung verbessern oder auch ehrenamtliche Initiativen, mit der die digitale Kompetenz gestärkt wird.

Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen aus den rund 400 katholischen Kliniken.

 

Theo Paul

Generalvikar Bistum Osnabrück
und Vorsitzender Katholischer
Krankenhausverband Deutschlands e.V.

Foto: Tim Friesenhagen

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Grußwort der Schirmherrin


Dorothee Bär

Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Krankenhäuser,
sehr geehrter Herr Prälat Dr. Neher,
sehr geehrter Herr Generalvikal Paul,

es freut mich, Schirmherrin für den kkvd-Sozialpreis 2019 zu sein. Besonders glücklich bin ich darüber, den Preis in diesem Jahr begleiten zu dürfen, denn es geht um die Zukunft der Gesundheitsversorgung und die Zukunft unserer ganzen Gesellschaft. Die Digitalisierung hält Einzug in unsere Krankenhäuser und verändert Prozesse und Arbeitsabläufe. Sie wird den Alltag von Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, aber auch die Situation der Patienten nachhaltig beeinflussen. Eine Gesellschaft muss sich immer daran messen lassen, wie

sie mit ihren Schwächsten umgeht. Das sind auch die Patienten, die wegen Krankheit oder Verletzung auf Hilfe angewiesen sind. Diese Hilfe bekommen sie dann von Ihnen, den katholischen Krankenhäusern in ganz Deutschland.

Für uns Katholiken ist der Mensch das Ebenbild Gottes. Auch wenn manch einer es nicht zugeben will, dass ist die Grundlage für unsere Gesellschaft. Für unsere deutsche Gesellschaft besonders, da diese Ansicht, wenn auch paraphrasiert, in Artikel 1 des Grundgesetzes steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ Man könnte sagen: „Der Mensch ist in Deutschland Staatsräson“. Doch manche Bürger machen sich Sorgen, dass die Digitalisierung im Gesundheitsbereich den Menschen zu einer anonymen Nummer in einem unpersönlichen und kalten System macht.

Entscheidend ist: Es kommt auf uns an. Darauf, wie wir die Entwicklung gestalten. Wenn wir die weitere Digitalisierung in den Krankenhäusern anpacken und die richtigen Wege mutig gehen, können wir einen großen Mehrwert für die Mitarbeiter in den Krankenhäusern bewirken und vor allem können wir dafür sorgen, dass diese noch näher am Patienten sind. Geben wir die lästigen Aufgaben des Alltages ab, bleibt mehr Zeit für unsere Mitmenschen. Das muss das Ziel sein. Wenn wir am 11. Dezember in Berlin die Gewinner des kkvd-Sozialpreises 2019 bekannt geben, werden wieder viele Krankenhäuser für ihre innovativen Ideen nominiert sein.

Ich freue mich darauf, die Projekte zu sehen, die unsere Zukunft gestalten sollen. Die Entwicklung des Gesundheitswesens, die in den nächsten Jahren von der Digitalisierung bestimmt sein wird ist gerade bei Ihnen, den katholischen Krankenhäusern, in den besten Händen. Dazu wünsche ich Ihnen viel Erfolg sowie Gottes reichen Segen.

Dorothee Bär

Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

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Grußwort der Schirmherren


Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Erkenntnis, dass die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert, ist alles andere als neu. Gerade im Alltag haben wir uns an die vielen Innovationen gewöhnt. Nicht nur unser Konsum- und Freizeitverhalten, auch unsere Arbeitswelt oder unser Kommunikationsverhalten haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Und täglich arbeiten neue Startups an Apps oder technischen Konstruktionen, um innovative Lösungen für unsere Probleme zu entwickeln und damit weitere Veränderungsprozesse anzustoßen.

Es ist nicht verwunderlich, wenn Menschen die Geschwindigkeit dieser Entwicklungen als unübersichtlich und bedrohlich wahrnehmen. Viele der Bedenken sind berechtigt und müssen diskutiert werden. Wer aber dabei stehen bleibt, läuft Gefahr die Chancen aus dem Blick zu verlieren, welche die Digitalisierung bereithält, gerade im Gesundheitssektor.

Mit der diesjährigen Kampagne „Sozial braucht digital“ lenkt der Deutsche Caritasverband in Deutschland den Blick verstärkt auf die Chancen einer digitalen Gesellschaft, ohne die Gefahren zu übersehen. Denn wer die Chancen der Digitalisierung nutzen und diese human, auch im Sinne künftiger Generationen, gestalten will, darf den sozialen Sektor nicht außer Acht lesen. Umso mehr freut mich, dass der Sozialpreis 2019 unter dem Motto „katholisch. menschlich. digital.“ den Blick auf die Wirkungen in der Krankenhauslandschaft lenkt. So werden digitale Projekte und Beispiele ausgezeichnet, die den Heilungsprozess und die digitale Teilhabe in einem ganzheitlichen Sinn unterstützen. Diese Beispiele sind nicht nur notwendig, um eine bewusste Auseinandersetzung mit den Fragen der Digitalisierung konkreter zu machen. Die eingereichten Vorschläge werden zeigen, was alles möglich ist, wenn es darum geht, die Teilhabe von Menschen zu stärken. Den Organisatoren des Sozialpreises wünsche ich viel Erfolg – und den teilnehmenden Krankenhäusern im Interesse ihrer Patientinnen und Patienten und ihrer Mitarbeitenden viel Glück bei ihrer Bewerbung!

Prälat Dr. Peter Neher

Präsident des Deutschen Caritasverbandes

Bildnachweis: „DCV/Anke Jacob“

Prälat Dr. Peter Neher

Präsident des Deutschen Caritasverbandes

Bildnachweis: „DCV/Anke Jacob“

Infoflyer // kkvd Sozialpreis 2019 pdf-download